Gefühle
Musik
Literatur
Landschaften und
Seelenlandschaften

gestalterisch umsetzen, etwas, das seit meiner frühesten Jugend in mir ist. Das erste Wagnis an die Öffentlichkeit zu treten, ereignete sich im 1. Semester meines Studiums an der Universität Mannheim. Verblüffend und witzig der Erfolg: einen dritten Preis und ein Wahlessen mit dem Direktor an der Mensa.
Künstlerisch betreut hatte mich damals schon mit dem Auge einer Talenteseherin, meine Kunstlehrerin Frau Gassert, die mir dazu den nötigen Freiraum in der Schule überließ.
Was sich anfänglich in Landschaften ausbreitete, verdichtete sich zu Gefühlen und Gedanken, durch Musik und Literaturzitate verstärkt, zu Stimmungen des inneren menschlichen Lebens und zu eigenen erlebten Erfahrungen.
Lust und Frust des Lebens hielten meine Neugierde auf Experimente in Stil, Technik, Thematik und Farbwahl wach.
Viele Menschen fühlten sich von den expressiven Darstellungen angesprochen und es kam zu regem Austausch.
Es folgten Ausstellungen an der Volkshochschule Schriesheim, zusammen mit Frau Gille und Madame Mireille Casalis, einer Malerin aus der Provence.
Am Carl-Benz-Gymnasium Ladenburg.
In der Keramikstube in Heidelberg.
Privatausstellungen und
Ausstellungen umrahmt von philosophischen Lesungen am Gauss-Gymnasium in Worms.
Aquarell, Kreide, Acryl und Dispersionsfarben bestimmen die Art meiner Malerei.
Ich erfreute mich an gehaltenen Aquarellkursen und erhaltenen Kursen in Ausdrucksmalerei am Odenwaldinstitut, die mir erlaubten, mich großflächig auszubreiten, Raum zu nehmen, meine Bilder zu füllen.
Meine vielzähligen Reisen nach Frankreich und England, meine Seereise nach Südamerika ließen mich den Charme fremder Kulturen einfangen.
Bis heute begleiten mich Farben, Stifte und Block, oder einfach ein Stück Papier auf meiner Reise zu neuen Motiven, Sichtweisen und Experimenten.
 
Rita Trautmann, 29. 1. 2002

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